Übersichtstafel mit den untersuchten Streitaxtgruppen

KURZBESCHREIBUNG:
Anhand von Streitäxten können Entstehung, Entwicklung und der Übergang von Kulturen und Gruppen verfolgt werden. Die untersuchten Streitäxte sind in das 4. Jt. und in den Beginn des 3. Jts. v. Chr. einzugliedern. Bearbeitet wurden Deutschland (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), Nord-Frankreich, Nord-Italien und die Länder Belgien, Luxemburg, Schweiz sowie das Fürstentum Liechtenstein.

Zuerst wurden die einzelnen Kulturerscheinungen beschrieben. Für die Frühkupferzeit sind dies die Michelsberger Kultur, die Munzinger-, die Pfyner-, die Altheimer- und die Noyen-Gruppe, die Néolithique-Moyen-Bourguignon-Kultur sowie der Chasseen-Cortaillod-Lagozza-Komplex. In der Mittelkupferzeit erscheinen die Seine-Oise-Marne-Kultur (SOM), die Horgener Kultur, die Goldberg-III-Gruppe, die Remedello-Kultur, sowie die Lüscherzer-, die Eyersheimer- und die Chamer Gruppe. Das untersuchte Arbeitsgebiet gehört nach Lichardus zur Süd-Gruppe des Trichterbecher-Komplexes mit folgenden Streitaxtgruppen: Flache Hammeräxte (F-Äxte), Knaufhammeräxte (K-Äxte), Chamblandes-Äxte (C-Äxte), Rundnackenäxte (R-Äxte), Doppeläxte (D-Äxte) sowie Lanzettäxte (L-Äxte).

Zum schnellen Einordnen der Streitäxte wurde am Ende des Buches eine handliche Übersichtstafel mit Diagrammen beigefügt.

Die Zusammenfassung erfolgte in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache.